Gestern Abend bin ich Bangkok angekommen! Ich geniesse diese saubere, organisierte und riesen grosse Stadt mehr als ich erwartet haette! Einige der Gruende werde ich nun schildern:
Kambodscha ist ein wunderschoenes Land, das nicht nur wahnsinnige Tempel, sondern auch wunderschoene Natur und ausserst freundliche Menschen zu bieten hat. Was ich aber bei der Einreise nicht im Kopf hatte ist, dass Kambodscha in weiten Teilen immer noch ein Entwicklungsland ist. Selbst in der Hauptstadt Phnom Penh sind nur wenige Strassen wirklich befestigt und loesen sich in der Regenzeit voellig auf. Trotzdem leben gerade dort viele Menschen; die meisten hausen in Haengematten am Strassenrand. Als Tourist ist man meist sofort umgeben von bettelnden Kleinkindern, die oft noch ein Baby mit sich herumschleppen. Soll man ihnen Geld geben,ohne zu wissen wer dieses hinterher einsteckt? Ich fand besonders Situationen, in denen man selbst in einem Restaurant sass sehr beklemmend und wir haben daraufhin 2 kg Minibananen gekauft und einen Hit gelandet! Die ganzen folgenden Tage hatte ich immer etwas aehnliches dabei, was mir sehr geholfen hat mit solchen Dingen umzugehen.
Der schrecklichste Ort Kambodschas war fuer mich aber die Grenzstadt Poipet, in der der Muell meterhoch in der schlammigen Hauptstrasse stand und darin die Kinder sassen und an Klebstoff schnueffelten. Auch wenn es sich bloed anhoert war ich nach diesem Anblick froh Kambodscha zu verlassen. Ich bereue es nicht in dieses Land gereist zu sein, aber es war die bisher “haerteste” Zeit meiner Reise.
Auch die Busfahrt nach Thailand war nicht wirklich ein Highlight. Statt der angekuendigten 8 Stunden waren wir knappe 13 Stunden unterwegs. Unser Bus hatte Platz fuer 25 Personen, es hatten aber mal wieder 30 gebucht. Ausserdem hatte jeder noch mal ein personengrosses Gepaeckstueck dabei, es gab aber kein Gepaeckfach. So wurden saemtliche Fussraeume und der gang mit gepaeck ausgelegt, auf dem dann mitreisende Platz nehmen durften. Da die Fluggesellschaften den Kambodschanischen Staat bestechen, ist Hauptstrasse nach nach Thailand eher eine Schlamm- oder wahlweise Schotterpiste. Ich wuerde selbst meinem groessten Feind diese Reise nicht ans Herz legen!
Am spaeten Abend bin ich dann in meinem wunderschoenen, sauberen Hostel angekommen. Hier gibt es endlich wieder “europaeische” Toiletten und eine Dusche, die nicht ueber der Toilette angebracht ist! Ausserdem schnelles Internet und oeffentliche Verkehrsmittel! Und Klimanalagen! Ich geniesse die Tage Asien “weichgespuelt”! Heute war ich auf dem beruehmten “weekend-market”, der alles vergleichbare ubertrifft! Ein shopping-paradies fuer wenig Geld!
Ausserdem gibt es hier in der naehe einen Supermarkt, in dem ich mir heute kornflakes,milch,brot und kaese gekauft habe! Ein Gedicht!
Morgen melde ich mich dann wieder mit neuen Fotos!
September 15, 2008 um 5:06 pm |
Hallo liebe Kati,
wir sind total beeindruckt von den Beschreibungen deiner bisherigen
Erlebnisse und freuen uns schon auf neue Zeilen.
Jetzt werden wir deinen Rat befolgen und das eine oder andere Bier
auf der Kirmes trinken.
Alles gute von Rainer und Siegrun