Back in Aotearoa!!!

November 17, 2008

Jetzt bin ich schon seit ueber 6 Wochen wieder in meiner alten Heimat Auckland und es fuehlt sich eher nach Monaten an…

Am 27. September bin ich gelandet und wurde von Margaret am Flughafen in Empfang genommen! Nichts hatte sich in den letzten 21/2 Jahren veraendert und ich hab es genossen meine Sachen auszubreiten und wieder in mein altes Zimmer zu ziehen! Die naechsten Tage habe ich damit verbracht alte Freunde wiederzutreffen und nach einem Job zu suchen, den ich zum glueck schnell gefunden hab!

Auckland!

Nach einer Woche hab ich angefangen in einem Cafe in meinem geliebten Takapuna zu arbeiten und konnte meine Mittagspause jeden Tag an den Strand verlegen! was gibt es schoeneres?!

rangitoto rainbow!

Es ist schoen wieder von bekannten Gesichtern umgeben zu sein, alte Freunde wiederzusehen und nicht mehr Tourist zu sein! Wenn einem im Supermarkt Jeder zweite gruesst weiss man, dass man an einem Ort zuhause ist… Ausserdem war ich ein Wochenende in der Bay of Islands und in der Coromandel und so ist die Zeit wie im Fluge vergangen!

Mehr Fotos werden bald flogen!

Phuket: pop gan mai Thailand!

November 17, 2008

Meine letzten zwei Tage wollte ich in Puket Town verbringen; der Provinzhauptstadt von der Halbinsel Phuket, die zwar nicht direkt am Meer liegt, dafuer aber noch sehr urspruenglich ist! Genau richtig um sich von Asien zu verabschieden!
Mein Hostel war eine absolute Perle und so sauber und gemuetlich, das sich mein schwedischer Zimmernachbar dort fuer drei Tage niederliess ohne einmal das Haus zu verlassen. Er war schon seit 6 Monaten in Asien unterwegs und brauchte jetzt eine Auszeit: er hat sich eine Staffel „friends“ nach der anderen „reingezogen“ und Essen wurde bei Macdonalds bestellt (das geht hier!)….

Am ersten Tag bin ich mit den oertlichen Bussen (LKWs) an die umliegenden, traumhaften Straende gefahren! Durch die Nebensaison waren die meisten Touristen europaeische Rentner… Jeden Morgen gab es vor meiner Haustuer einen Markt, der schon in der nacht von den umliegenden Bauern beliefert wurde, kurz nach dem der Nachtmarkt schliesst.

Phuket war fuer mich wirklich sehr kontrastreich, da ich einerseits den ekelhaftesten Touristenort Pathong gesehen hab und andererseits das traditionelle Leben in Phuket Town. Pathong war einfach nur eine Ansammlung von Puffs und Biertheken, an denen sich krebsrote Westler daneben benehmen und damit sogar die Thais infizieren, die dort auch kein bischen freundlich mehr waren… einfach nur zum weglaufen…

Nach einem Abschiedessen mit ein paar Leuten aus dem Hostel auf dem Nachtmarkt bin ich dann am naechsten Morgen frueh in Richtung Aotearoa gestartet. Aber auf Umwegen: Phuket-Singapore-Darwin-Melbourne-Auckland. Jedesmal mit aus- und wieder einchecken…

bye bye Asien!

Ko Phi Phi!

November 11, 2008

Am Morgen bin ich mit dem Boot nach Ko Phi Phi gefahren, und habe mich damit auch schon auf den Weg Richtung Endstation (Phuket) gemacht. Ko Phi Phi ist durch den Film „The Beach“, der auf der Nachbarinsel gedreht wurde, bekannt geworden und ist dann vom Tsunami fast komplett zerstoert worden. Das liegt wohl auch daran, dass das „Dorf“ auf einer Sandbank liegt, die Zwei Berge miteinander verbindet. Ich wurde schon vorab gewarnt, dass es schwierig ist auf Phi Phi eine vernuenftige Unterkunft zu einem vernuenftigen Preis zu finden und hatte deshalb schon bei der Anlandung ein etwas mulmiges Gefuehl. Wie erwartet war man, gerade von Bord gegangen, sofort von unzaehligen extrem aufdringlichen Schleppern umsingelt, die mir eine halbe Stunde lang gefolgt sind. Trotz der atemberaubenden Landschaft waer ich dieser Touristenhochburg (ich will sie nicht in der Hochsaison erleben) am liebsten sofort wieder entflohen. Hab aber nach langer Suche ein freies Zimmer 50 Meter vom Strand entfernt gefunden und mich auf den Weg zum Viewpoint gemacht. Dieser Aussichtspunkt liegt auf einem der beiden Berge und der Aufstieg bei 40C hat meinen Kopf hochrot anlaufen lassen. Als Efrischung gabs frische Kokusnussmilch!
Oben angekommen war ich dann fast allein und hab fuer mehrere Stunden diese atemberaubende Aussicht genossen!!!

ko phi phi and me!

Nach einer ausgiebigen Fotosession gings dann wieder bergab. Ich hatte mich auf eine Abkuehlung im Meer gefreut, welches allerdings circa 30C warm und etwas abartig war…
Auf der suche nach etwas essbarem bin ich am Abend dann in zwei Englaender gestolpert, die ich am Anfang meiner Reise in Vietnam getroffen hatte! Natuerlich gab es viel zu erzaehlen und spaeter haben wir noch eine beachparty aufgetan und bis in die Morgenstunden gefeiert! Schlafen haette ich in meiner Unterkunft sowieso nicht gekonnt, da sie ordentlich beschallt wurde. Ausserdem schienen so einige meiner weiblichen Nachbarn dort ein Gewerbe zu betreiben.
Habe dann frueh ausgecheckt und den naechsten Vormittag mit Rucksack am Strand gepennt. Am Nachmittag ging mein Schiff nach Phuket.

Krabi!

Oktober 9, 2008

Um 5:30 Uhr Morgens bin ich dann in Suratthani angekommen und ich hatte, da mich viele Leute gewarnt hatten, keinen von den privaten, direkten Anschlussbussen gebucht. Stand damit aber leider ziemlich alleine da und musste mich dann auf die Suche nach dem Busbahnhof machen. Der lag am anderen Ende der Stadt und ich bin ca. eine Stunde gelaufen. Wenigstens war es dann hell. Am Busbahnhof gab es nichts ausser Essen aber nach einer Weile oeffnete sich die Tuer eines Busses und der Busfahrer fing an sich hinterm Lenkrad die Zaehne zu putzen. Diese, eigentlich kurze Busfahrt, hat dann fast 5 Stunden gedauert und die KLimaanlage ist auch ausgefallen. In einem entsprechend erbaermlichem Zustand bin ich dann in Krabi angekommen. War aber trotzdem gluecklich den Bus genommen zu haben, denn ich hab sofort Leute getroffen, denen im Bus alles geklaut wurde- selbst aus dem Handgepaeck.

Krabi liegt zwar nicht direkt am Meer, ist aber ein schoener kleiner Ort und ich hatte ein tolles Hostel! Am naechsten Morgen hab ich mit einigen Leuten aus dem Hostel ein Longtailboat gemietet, was uns auf verschiedene Inseln gebracht hat! Einfach eine atemberaubende Landschaft!!!

raley beach

Auf der ersten „einsamen“ Insel ueberraschte uns dann allerdings um 9 Uhr Morgens laute Musik und ueberall standen Veltins-Kisten herum. Und es traf mich wie ein Schlag, als ich ploetzlich bemerkte, dass auf der Insel mind. 100 betrunkene Deutsche am Strand lagen! Alle hatten diese Reise ueber Veltins V+ gewonnen und tukkern jetzt fuer 10 Tage durch Thailand und trinken Bier.

"alkoholfrei"

Wir sind danach auch noch ein bischen von Insel zu Insel getuckert, haben am Strand gelegen und geschnorchelt!

Am Abend haben wir dann noch zusammen auf dem schoenen Nachtmarkt von Krabi gegessen und fuer mich gings am naechsten Morgen auch schon wieder weiter…..

(Ich haette gerne noch mehr Fotos eingefuegt, dass ist aber WIRKLICH nicht moeglich. Ich werde das spaeter nachholen!)

An Island in the Sun!

September 24, 2008

Schon die Zugfahrt gen Sueden, manchmal durch den Dschungel, dann wieder direkt am Strand entlang, war traumhaft! Ausserdem sass vor mir eine nette Familie, die mich mit thailaendischen Spezialitaeten gefuettert hat. Mein Ziel fuer den Tag hiess erst einmal Cumphon, ein Ort an der Ostkueste, der hier nur das „Tor zum Sueden“ genannt wird. Bin dort aber nur eine Nacht geblieben, um am naechsten Morgen sehr frueh die Faehre nach Koh Tao, der Schildkroeteninsel zu nehmen!

Dort angekommen war es erst Mal sehr schwierig eine Unterkunft zu finden und deshalb hab ich mir als erstes einen Roller (diesmal automatik) ausgeliehen und bin mit Sack und Pack ueber die Insel geduest! Hab letztendlich ein sehr guenstiges, sehr sehr einfaches Huettchen direkt am Meer gefunden! Weder ein richtiges Bad, noch ein wirklich dichtes Dach waren vorhanden, dafuer aber eine tolle Haengematte mit Blick!

meine Huette!

meine Huette!aber dieser Blick aus meiner Haengematte!

Meine Huette lag auf einem Kleinen Huegel, nah am Hauptstrand von Koh Tao, mit den schoensten Strandbars und Restaurants, die ich je gesehen hab! Ingesant war die Insel traumhaft schon, rozdem war ich am Anfang nicht so begeisert, weil eine ander Art von Tourismus herrschte als ich es von Vietnam und Kambodscha gewohnt war und es fiel mir ein bischen schwerer Leute kennenzulernen.Hab den ersten Tag dann hauptsaechlich am Strand verbracht oder in meiner Haegematte gelegen und das ueberraschend gute Wetter genossen! Am zweiten Tag bi ich mit meinem kleinen helllauen Roller auf Erkundungstour ueber die Insel gefahren. Leider gab es nur sehr wenige efestigte „Srassen“ und manchmal wurde es mir bei densteilen Pisten Angst und Bange, aber ich habe tolle Buchten gefunden!so muss es sein!
traumstrand

traumstrand

Unter dieser Palme in ich dann leider eingeschlafen und habe mir schrecklich den Ruecken verbrannt, was bei einer „Rucksackreise“ hoechst angenehm ist! Am Abend hab ich am Strand noch ein paar Deutsche und Hollaender kennengelernt, mit denen ich abends noch auf der BlueMoonParty gefeiert hab… ein Ableger von der beruehmten FullMoonParty auf der Nachbarinsel, die ich leider verpasst
 habe.
Am nachsten Morgen bin ich dann ein bischen schwerfaellig mal wieder um 6 uhr aufgestanden um meine Sachen zu packen, mich von dem 30cm Gecko und der riesen Spinne aus meiner Huette zu verabschieden, meinen Roller wegzubringen und dann auf Schnorcheltour zu fahren! Schliesslich ist Koh Tao als eines der besten Tauchreviere bekannt!
Meine Gruppe (6 Australier und ich) hatten das grosse glueck, dass der eigentliche tauchlehrer krank war und uns deshalb ein (australischer) Meeresbiologe begleitet hat, der schon seit 10 Jahren auf der Insel lebt um das Riff zu untersuchen! Er hat uns zu den tollsten Stellen gefuehrt und wir haben tatsaechlich mit Haien geschwommen! Erst nur 2 in weiter Ferne, spaeter ein ganzer Schwarm ueber, neben und unter uns! Ein Bischen Schiss hatte ich schon…. Und spaeter haben wir sogar noch eine groesse Schildkroete gesehen, die in der Region sehr selten geworden sind! Leider gibts keine Fotos…
Unser letztes Ziel war dann noch eine andere kleine Insel. Sehts euch selber an! Paradies!
paradise-island

paradise-island

Am Abend haben wir dann noch zusammen gegessen und ich bin auf die Nachtfaehre nach Suratthani gestiegen. Ein riesiges Matratzenlager aber zu viele Menschen um zu schlafen!
nightboat

nightboat

„Big City Life“

September 20, 2008

Auch wenn es ein Bischen gedauert hat - jetzt geht es weiter!

Bangkok war wie schon erwaehnt einfach nur toll! Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal in einer so grossen, hochgewachsenen Satdt war! Aber nicht nur shoppen und essen waren spitze, sondern auch die verschiedenen Stadtteile und Tempel… Ich hab den letzten Tag in Bangkok genutzt um mit dem Boot zum Koenigspalast zu fahren, mir chinatown und das indische Viertel anzugucken und natuerlich auch die beruehmt beruechtigte Khaosan Road!

Der Palast ist ist ein einziges Meer aus Gold und Glitzer und natuerlich immer wieder Buddhastatuen, denen hier von Lotusblueten bis Cola alles geopfert wird!

 

koenigspalast

koenigspalast

buddha

buddha

In Chinatown war ich auf einem Markt, der nur auf indische Hochzeiten spezialisiert war! etwas sonderbare Dinge aber amuesant!

little india...

little india...

noch ein Tempel!

noch ein Tempel!

Als ich am spaeten Nachmittag die Khaosan Road, das traveller Viertel Bangkoks besucht habe, war ich froh dort nicht zu wohnen! Ueberall wurde an einem gezehrt, jeder tuktuk-fahrer war gleichzeitig auch Drogendieler und vor der strasseneigenen Polizeistation wurden gefaelschte Studentenausweise von der TU Berlin verkauft! Bei den meisten Menschen hatte man wirklich das gefuehl, dass sie schon zu lange dort waren!

Ich war auf jeden Fall froh hier zu wohnen:

der garten meines grandiosen hostels!

der garten meines grandiosen hostels!

Am Abend bin ich dann noch mit zwei anderen Deutschen aus meinem Hostel auf dem Nachtmarkt vorm Hostel essen gegangen und spaeter durch das groesste Einkaufszentrum Bangkoks gelaufen… Siam Paragon. Ich glaube so etwas findet man nur in Laendern, die solchen Luxus noch nicht so lange kennen. Alle waren damit beschaeftigt sich den groessten Fernseher auszusuchen…

nachtmarkt

nachtmarkt

Obwohl der Wetterbericht Sturm und Ueberschwemmung hervor gesagt hatte bin ich am naechsten morgen frueh mit dem Zug gen Sueden aufgebrochen… Aber dazu spaeter mehr!

Back to Civilisation!

September 14, 2008

Gestern Abend bin ich Bangkok angekommen! Ich geniesse diese saubere, organisierte und riesen grosse Stadt mehr als ich erwartet haette! Einige der Gruende werde ich nun schildern:

Kambodscha ist ein wunderschoenes Land, das nicht nur wahnsinnige Tempel, sondern auch wunderschoene Natur und ausserst freundliche Menschen zu bieten hat. Was ich aber bei der Einreise nicht im Kopf hatte ist, dass Kambodscha in weiten Teilen immer noch ein Entwicklungsland ist. Selbst in der Hauptstadt Phnom Penh sind nur wenige Strassen wirklich befestigt und loesen sich in der Regenzeit voellig auf. Trotzdem leben gerade dort viele Menschen; die meisten hausen in Haengematten am Strassenrand. Als Tourist ist man meist sofort umgeben von bettelnden Kleinkindern, die oft noch ein Baby mit sich herumschleppen. Soll man ihnen Geld geben,ohne zu wissen wer dieses hinterher einsteckt? Ich fand besonders Situationen, in denen man selbst in einem Restaurant sass sehr beklemmend und wir haben daraufhin 2 kg Minibananen gekauft und einen Hit gelandet! Die ganzen folgenden Tage hatte ich immer etwas aehnliches dabei, was mir sehr geholfen hat mit solchen Dingen umzugehen.

Der schrecklichste Ort Kambodschas war fuer mich aber die Grenzstadt Poipet, in der der Muell meterhoch in der schlammigen Hauptstrasse stand und darin die Kinder sassen und an Klebstoff schnueffelten. Auch wenn es sich bloed anhoert war ich nach diesem Anblick froh Kambodscha zu verlassen. Ich bereue es nicht in dieses Land gereist zu sein, aber es war die bisher „haerteste“ Zeit meiner Reise.

Auch die Busfahrt nach Thailand war nicht wirklich ein Highlight. Statt der angekuendigten 8 Stunden waren wir knappe 13 Stunden unterwegs. Unser Bus hatte Platz fuer 25 Personen, es hatten aber mal wieder 30 gebucht. Ausserdem hatte jeder noch mal ein personengrosses Gepaeckstueck dabei, es gab aber kein Gepaeckfach. So wurden saemtliche Fussraeume und der gang mit gepaeck ausgelegt, auf dem dann mitreisende Platz nehmen durften. Da die Fluggesellschaften den Kambodschanischen Staat bestechen, ist Hauptstrasse nach nach Thailand eher eine Schlamm- oder wahlweise Schotterpiste. Ich wuerde selbst meinem groessten Feind diese Reise nicht ans Herz legen!

Am spaeten Abend bin ich dann in meinem wunderschoenen, sauberen Hostel angekommen. Hier gibt es endlich wieder „europaeische“ Toiletten und eine Dusche, die nicht ueber der Toilette angebracht ist! Ausserdem schnelles Internet und oeffentliche Verkehrsmittel! Und Klimanalagen! Ich geniesse die Tage Asien „weichgespuelt“!  Heute war ich auf dem beruehmten „weekend-market“, der alles vergleichbare ubertrifft! Ein shopping-paradies fuer wenig Geld!

Ausserdem gibt es hier in der naehe einen Supermarkt, in dem ich mir heute kornflakes,milch,brot und kaese gekauft habe! Ein Gedicht!

Morgen melde ich mich dann wieder mit neuen Fotos!

Tempel Tempel Tempel!!!

September 14, 2008

Wie schon angesprochen hat Angkor seine Versprechung, das Highlight meiner Reise darzustellen, gehalten! Mitten in einem Urwald tauchen Ploetzlich die wahnsinnigsten Bauten aus dem 6.Jahrhundert auf, die erst im 19. Jahrhundert von den Franzosen „WIEDERENTDECKT“ und der Oeffentlichkeit zugaenglich gemacht wurden. Aber ein paar Bilder sagen wohl mehr als 1000 Worte! Darum hier eine kleine Sammlung:

Ta Prohm

Ta Prohm

Banteay Kdei

Banteay Kdei

Ta Prohm again

Ta Prohm again

Klosteranlage um den Roulous Tempel!

Klosteranlage um den Roulous Tempel!

Da liegt ANGKOR WAT!

Da liegt ANGKOR WAT!

In Angkor Wat.

In Angkor Wat.

Bayon!

Mein Favorit: Bayon!

Ueber 200 Paar Augen beobachten einen hier!

Ueber 200 Paar Augen beobachten einen hier!

me!

me!

Und zuletzt der ein Foto von dem boesartigen Affen, der in Angkor Wat plotzlich neben mir sass und mit den Zaehnen fletschte. Vor Schreck hatte ich leider meine Kamera neben ihm liegen gelassen und jeder Versuch sie wiederzubekommen endete mit gebruell seinerseits. Da ich vor diesen Tieren gewarnt wurde und niemand sonst in der Naehe war hab ich ihn schlussentlich mit meinem Reisefuehrer beworfen und konnte noch schnell dieses Erinnerungsfoto knipsen…

das kleine biest!

das kleine biest!

Halbzeit und Highlight!

September 11, 2008
Buddha im Regen!

Buddha im Regen!

16 Teg Suedostasien liegen jetzt schon hinter mir, weiter 16 werden folgen!

Ich bin in Siem Reap, Kambodscha und werde ich nun berichten was ich hier mache, wie ich hier hin gekommen bin und woher ich ueberhaupt komme!

Am Sonntag Morgen habe ich noch, unter einer Horde betrunkener deutscher Jungs, in Saigon gefruehstueckt und bin danach mit 10 anderen Leuten ins Mekong-Delta aufgebrochen. Schon am Samstag hatte ich mich auf Malariamittel gesetzt, um im sumpfigen Delta keine Schwierigkeiten zu bekommen! Die Busfahrt war, wie immer hier unten, beschwerlich, da Bruecken aus irgendeinem Grund durch 20cm hohe Bordsteinkanten abgesetzt sind. Aber das Versprechen, eine asiatische Bilderbuchlandschaft zu sein, hat es gehalten!!! Nach der Busfahrt sind wir auf ein Boot umgestiegen, haben schwimmende Maerkte und ein paar landwirtschaftliche Betriebe besichtigt! Mittagessen gab es bei einer Familie auf einer Insel, die sich einige Wuergeschlangen im Garten hielt!

fischer
fischer
Marktfrau
Marktfrau

 Oft hatte ich das Gefuehl durch ein Museum zu schippern, da die Lebensbedingungen der Menschen dort doch doch sehr sehr einfach sind. Aber das Delta ist ein fruchtbares Land und die Leute ware, soweit ich das beurteilen kann, nicht wirklich arm und man wurde nicht standig, wie in der Stadt, angehalten etwas zu kaufen. Vielmehr war dieses Boot mit den ganzen „Fremden“ scheinbar eine grosse Attraktion, denn wo auch immer wir hinkamen wurde uns zugewunken und alle Menschen rannten ans Ufer!

Am Abend sind wir noch ueber einen Markt gelaufen und dann, bei Blitz und Donner auf unser Hausboot uebergesetzt, wo wir einen scheonen Abend hatten, bis dem Besiter nach einer halben Stunde das Bier ausging! Am naechsten Morgen mussten wir aber sowieso wieder um halb 6 raus!

fliessige Marktfrau

fliessige Marktfrau

 Am naechsten Morgen gings dann, mit einigen Stopps, immer der Quelle nach, in Richtung Grenze!

Leben am Mekong...

Leben am Mekong...

 

unser Boot fuer 10 Stunden!

unser Boot fuer 10 Stunden!

Um 6 Uhr Abends sind wir dann im stroemenden Regen in Phnom Penh angekommen und es war nicht so leicht ein Zimmer zu finden. Zum Glueck war ich nicht allein, sondern mit Kylie aus Sydney unterwegs und wir haben uns, zusammen mit unserem TukTuk-Driver und unserem Gepaeck auf Suche gemacht!

unser Driver!

unser Driver!

Letztendlich haben wir dann pitschnass im halbueberfluteten Hotel „Royal“eingecheckt, welches seinem Namen nicht ganz gerecht wurde, aber wenigstens freie Betten aufweisen konnte.

Am naechsten haben Kylie, Nick, den wir im Hotel kennengelernt haben, und ich uns ein TukTuk fuer den ganzen Tag gemietet, um uns alle Sehenswuerdigkeiten der Stadt auch bei Dauerregen anschauen zu koennen!

Phnom Penh in der Regenzeit!

Phnom Penh in der Regenzeit!

Als erstes sind wir zu den Killing Field gefahren, die etwas ausserhalb der Stadt liegen! Allein hier hat die Rote Khmer bis 1985 ueber 20000 Menschen ermordet, die irgenteine Art von Bildung aufweisen konnten. Die Massengraber wurden erst vor kurzer Zeit von heimkehrenden Fluechtlingen entdeckt und aufgehoben. Die Totenkoepfe wurden nach Alter der Opfer sortiert und in ziemlich abartiger Weise in einem Tempel presentiert.

Killingfields

Killingfields

Den Rest hat uns danach aber ein Museum in der Stadt, welches einmal eine Schule war und unter den roten Khmer zu einem Gefaengnis, nein zu einer riesen grossen Floterkammer umfunktioniert wurden. Die meisten Opfer waren gebildete Buerger aus Phnom Penh, unter ihnen auch viele Kinder. Die roten Khmer waren dafuer bekannt alles sehr genau zu dokumentieren und so gibt es fast von jedem Opfer 2 Fotos. Einmal tot und einmal lebendig. Die Frau, die uns durch das Museum gefuehrt hat, war damals 13 Jahre alt und hat hier ihren Bruder und ihren Vater verloren. Sie konnte, so erzaehlte sie uns, vor ein paar Jahren Einblick in die Akten nehmen und genau nachvollziehn, was mit ihrer Familie geschah. Datum, Uhrzeit und welche Art von Folter angewendet wurde. Dieses Museum hat uns den Rest gegeben, uns aber auch erklaert warum Phnom Penh so ist wie es ist – kaum befestigte Strassen, Dreck und unendlich viel Armut.

Blick aus meinem Zimmer.

Blick aus meinem Zimmer.

 

Vorgestern Morgen bin ich dann nach Siem Reap aufgebrochen! Die Stadt ist, wie es abzusehen war, ziemlich touristisch, aber das hat ja auch seinen Grund : Die Tempel von Angkor! Darauf habe ich mich unendlich gefreut und habe heute Morgen schon die ersten gesehen!

Mehr dazu gibt es aber Morgen, wenn ich mir die Grossen Drei angeschaut habe!

Euch allen viel Spass auf der Kirmes und trinkt einen fuer mich mit!

Die Stadt hat mich wieder!

September 6, 2008

Heute Morgen bin ich, mal wieder mit dem Nachtbus, in Saigon/ho chi minh city angekommen. Im Bus waren nur ein paar Leute und so hatte ich eine riesige Liegeflaeche, die normalerweise fuer 5 Personen herhalten muss, fuer mich allein!!!

Trotzdem ist mir der Abschied von Nha Trang und besonders von den netten Leuten, die ich dort getroffen habe, sehr schwer gefallen. Das waren bisher, obwohl eigentlich kein grosses „highlight“ anstand, die 3 schoensten und lustigsten Tage meiner Reise! Besonders Maddy, Christi und ich haben die Vietnamesische Speisekarte rauf und runter gegessen! Von Krebs bis Ente war alles dabei, und die meisten Dinge wurden einem vorher noch einmal lebendig presentiert!

Ansonsten haben wir den Luxus, sich am Strand fuer ein paar cent frische papaya, mango usw aufschneiden lassen zu koennen, sehr genossen!

Gestern hatten wir dann die grandiose Idee uns Motorraeder (heissen hier Motorbikes sind aber schnellere Roller) auszuleihen, um damit die umgebung zu erkunden! Das ganze sollte einen $ pro Tag kosten!!! Leider war in diesem $ keine Gebrauchsanweisung enthalten. Ausserdem mussten wir feststellen, dass es so etwas wie eine schaltung gab. Ohne zu wissen was wir taten haben wir uns todes- oder eher etwas uebermuetig in den Verkehr gestuerzt! Wild ruckelnd und laut hupend, um den Leuten klar zu machen, dass wir diese Gefaehrte NICHT unter Kontrolle hatten, haben wir uns dann durchgekaempft, bis christy als erste Probleme bekam und anhalten wollte. Sie wusste aber nicht wie und so ist sie letztendlich vom Roller abgesprungen!

Nach dieser Aktion haben uns Passanten die Hoellenmaschienen dann erklaert und wir sind, nicht mehr ganz so mutig zurueckgetuckert und haben uns motorradtaxis genommen!

Mein Verbandszeug kam zum ersten Mal zum Einsatz!

Danach sind wir zu einem Buddhistischen Kloster am Ende der Stadt gefahren, was fuer seinen riesigen weissen Buddha bekannt ist, der hoch ueber Stadt schwebt. Wir waren aber scheinbar die einzigen Touristen und wurden von dem einzigen Moench begruesst, der gerade nicht im Hof schlief.
Wir sind hinter ihm her Trepp auf Trepp ab gelaufen; hier ein Raeucherstaebchen, da eine Blume hinlegen und drei mal verbaeugen um ein Foto machen zu duerfen. Von konnten uns vor lachen kaum halten in dieser absolut skurilen Situation! Der Moench hat uns auch versucht seinen Tagesablauf zu erklaeren: “5 o’clock, me, bong (die glocke laeuten), 6 o’clock,me, clean, 7 o’clock, me, bong!“

Big Buddha and me!

Big Buddha and me!

Moench,Christy,Bell!

Moench,Christy,Bell!

noch ein Buddha!

noch ein Buddha!

Der Taxifahrer auf dem Rueckweg sprach kein einziges Wort Englisch, wurde aber durch unsere Gute Laune angesteckt und fuhr, den Blick immer nach hinten gerichtet, auf der falschen Strassenseite!
Danach sind wir noch einmal an den wunderschoenen Strand und spaeter, kurz bevor mein Bus kam gegessen! Aber was hab ich gegessen?
???

???

In Saigon war ich heute im Kriegsmuseum, was ziemlich bedrueckende fotos u.a. zeigt und im Hof lauter amerikanische Panzer, Flugzeuge aufgereit hat.
Danach hab ich mir einige andere Sehenswuerdigkeiten von aussen angeschaut und bin zu dem Entschluss gekommen, dass Saigon nicht meine Stadt ist. Hier ist es laut, dreckig und es findet nicht, wie in Hanoi, das Leben auf der Strasse statt. Ich habe hier viel mehr Armut gesehen als in den letzten 10 Tagen zusammen, aber auch viel mehr Reichtum. Keine so schoene Mischung und ich freue mich auf die Tour ins Mekong-Delta morgen frueh! Am Dienstag Abend werde ich dann in Phnom Penh, Kambodscha ankommen!

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